Heute haben wir über Arme Leute gesprochen, die nicht faul sind, sondern viel arbeitet. Der Artikel, den wir gelesen haben, erzählt eine Frau, die 12 Stunden fast jeden Tag arbeitet. Die ganze Zeit muss sie auf die Beine standen.
Ich beziehe mich auf diese Leute. Wenn ich bei Hofstra University studiert habe, habe ich viel über “arbeitende Arme” gelesen und diskotiert (für Sozialogie). Seit ich 15 Jahre alt war, habe ich immer ein Job gehabt. Immer arbeite ich mit Leute, die “arbeitende Arme” genannt werden konnte. Aber diesen Sommer habe ich sie “first hand” erfahren. Weil ich drei Brüdern habe, hat meine Eltern nicht so viel Geld nur für mich. Diese Sommer musste ich in eine Fabrik arbeite. Die war eine Eisfabrik - die heisst “Unilever” und sie machen Breyers und Good Humor Eis in Hagerstown, Maryland (wo ich wohne). Das fasst auch Klondike Bars um. (Was werde ich für eine Klondike Bar tun? Vollständig nichts).
Ich habe 50 Stunden pro Woche gearbeitet, von fünf Uhr dreissig im Morgen bis drei Uhr dreissig im Nachmittag. Jeder Morgen stand ich um vier Uhr dreissig auf. Den ganzen Tag habe ich immer auf meine Beine gestanden. Meisten isst man Frühstuck um 9 Uhr. 9-10:30 war unsere Mittagessen. Noch niemals hat meinen Rücken mir so viel wehgetan. Ich habe auf die “King Cone Machine” gearbeitet. Natürlich habe ich King Cones gemacht. Fast sechs Wochen, King Cones, zehn Stunden, jeder Tag. Für fünf Wochen nach das, habe ich Klondike Bars geröntgt. Ja, echt - geröntgt.
Ich konnte für eine lange Zeit über meine Arbeit bei Unilever sprechen. Aber ich werde nur sagen, nein, das ist nicht wie Willy Wonkas Fabrik. Es war sehr schwer und ungesund. Es war unglaublich langweilig. Es war kalt und das Licht war sehr gedeckt. Es war ermüdend. Und es war auch gefährlich - die Maschinen sind <i>riesig</i>. Nach 11 Wochen habe ich so schnell aus die Tür gelauft - ich wurde nie zurück sein. Es..war..furchtbar.
Aber, es war auch eine Erfahrung, die ich nie vergessen werde. Ich habe viel gelernt und viele Leute kennengelernt. Die Leute dort sind fast alle Arm. Sie arbeiten mehr als 10 Stunden in einen Tag und fragen immer für Uberstunde. Sie schauen schlecht aus und schien immer müde aber ich habe klagend nie gehort. Sie haben Kinder. Sie sind sehr nett. Aber für sie ist die Fabrik ihren Job, für ihren Leben - es ist nicht Geld um für Universität zu bezahlen. Ich habe aus die Tür gelaüft aber sie haben dort geblieben. Und manchmal, wenn ich um 9 Uhr aufwecken, denke ich über diese Leute - sie sind noch da, sie arbeiten jetzt. Das finde ich schwer zu glauben. Aber es ist richtig. Sie werden immer Arm. Nichts wird für sie ändern.
Wenn ich über Meine Eisfabrik denke, denke ich wie sehr sehr (sehr sehr sehr sehr) glücklich ich bin, dass ich zur Universität gekommen kann. Wie glücklich bin ich, das meine Arbeit war nur eine Erfahrung, und das ist alles! Manche Leute - und ich kenne 50 oder 60 Menschen gut, die an meine Schicht gearbeitet haben - werden dass nie sagen.




Das ist ein sehr interessanter und beruehrender Bericht. Ich denke, wir sind uns oft nicht bewusst, in welcher Armut grosse Teile der Menschen in diesem Land (und auch in Deutschland) leben. Die sozialen Klassen, von denen wir denken, sie sind so transparent, sind in Wirklichkeit von einander stark abgegrenzt. Das naechste Mal, wenn ich Eis esse, werde ich mich an diese Geschichte erinnern.